22 Neuzugänge für die Feuerwehr – davon 13 aus Geislingen!

 

Geislingen / Jürgen Wahr 04.04.2018

Die kreisweit angelegte Grundausbildung für den Feuerwehrnachwuchs bei der Wache in Geislingen ging vor einer Woche erfolgreich zu Ende. Die insgesamt 22 künftigen Feuerwehrleute – von den 24 angemeldeten Teilnehmern waren zwei abgesprungen – gingen in drei Gruppen motiviert ans Werk, um die ihnen gestellten Aufgaben unter den wachsamen Augen der Prüfer zu meistern.

Hatten sie sich doch insgesamt 70 Stunden sowohl in der Theorie als auch in der Praxis ins Zeug gelegt, um nun erfolgreich die Prüfung zum Feuerwehrangehörigen – so die offizielle Funktionsbezeichnung – abzulegen (wir berichteten).

So musste jede Gruppe unter anderem einen Löschangriff durchführen, wobei der sichere Umgang mit C-Rohr, Schaumrohr, Verteiler und den Schläuchen zur Wasserentnahme aus dem Effeff klappen musste. Keine einfache Aufgabe, die auch die drei jungen Frauen der Teilnehmergruppe erkennbar sicher bewältigten – sie standen ihren männlichen Kollegen in keiner Weise nach. Selbst mit dem inzwischen hochtechnisierten Feuerwehrgerät gingen die Azubi professionell um. Kommandant Jörg Wagner beschreibt eine Übungssituation, bei der es darum ging, eine bewusstlose Person im Gebäude zu finden, diese zu reanimieren und auf Verletzungen zu untersuchen. Diese müssten die Feuerwehrleute im Ernstfall sofort versorgen.

Hierbei sei auch wichtig, dass man den Funkverkehr beherrsche und schlüssig die Situation dem Einsatzleiter mitteile, meint Wagner.

Jeweils zwei der Prüflinge arbeiteten zusammen, wenn es beispielsweise darum ging, eine Seilsicherung mit dem richtigen Knoten am Körper anzubringen. Ein Fehler hätte in so einem Fall fatale Folgen, wenn sich zum Beispiel die Brustschlinge beim Abseilen zuziehen würde.

Alle haben den Lehrgang bestanden und werden nun in ihren Gemeinden dazu beitragen, dass Menschen in Not dank ihres ehrenamtlichen Einsatzes schnelle Hilfe erfahren.

Die 22 Absolventen der Feuerwehrgrundausbildung

Alle Prüflinge haben die kreisweite Feuerwehrgrundausbildung vom 21. Februar bis 24. März bei der Geislinger Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen. Diese Auszubildenden nahmen teil: Jacqueline Appeltauer (Geislingen); Lars Baumhauer (Donzdorf); Daniel Bühler (Geislingen); Nancy Burghardt (Süßen); Fabian Donath (Gammelshausen); Alexander Ebling (Gruibingen); Lukas Fernbach (Gammelshausen); Julian Kraft (Geislingen); Christian Kröner (Geislingen); Timo Lohrmann (Geislingen); Patrick Lohrmann (Geislingen); Tobias Lohrmann (Geislingen); Jona Müller (Donzdorf); Felix Püschel (Geislingen); Jonas Sauter (Geislingen); Mansoureh Scheibert (Geislingen); Lukas Schmid (Geislingen); Manuel Schmid (Geislingen); Johannes Schuster (Salach); Patrick Seibert (Bad Ditzenbach); Alexander Sing (Geislingen); Andreas Wiehle (Gammelshausen).

Grundausbildung – noch 2 Wochen bis zur Lehrgangsabnahme

Am gestrigen Samstag stand für die Grundausbildung den ganzen Tag „Ausbildung technische Hilfe“ auf dem Lehrplan. Für die drei Gruppen stand jeweils 1 PKW zur Verfügung, an dem die Grundlagen der technischen Hilfe von den Ausbilder gezeigt wurde. Bis zum Nachmittag konnten dann die „Azubis“ sich an den Übungsobjekten „austoben“.
Am Samstag dem 24.03.2018 wird dann die Abnahme der Grundausbildung stattfinden. Am Vormittag mit dem schriftlichen Teil, ab 14.00 Uhr (Bauhof Geislingen) wird jede Gruppe die praktische Abnahme absolvieren.
   

Start der Grundausbildung 2018

Am vergangenen Mittwoch (21.02.2018) startete ein Grundausbildungslehrgang. In den nächsten 4 Wochen werden den 3 Feuerwehranwärterinnen und 20 Anwärter, von den Feuerwehren Bad Ditzenbach, Donzdorf, Süßen, Salach, Gammelshausen, Gruibingen und Geislingen, die Grundlagen für den Feuerwehrdienst näher gebracht. 

Wir wünschen den Teilnehmern der Grundausbildung 2018 viel Spaß und Erfolg!


Hebekissen – Handling mit „Feingefühl“

Start in den Übungsdienst 2018. Themen für die nächsten vier Montage sind: Hebekissen , Einsatztaktik Aufzüge und im wöchentlichen Wechsel Planspiel oder Dienstsport.
Beim Thema Hebekissen, konnten die Feuerwehrmitglieder Ihr „Feingefühl“ spielerisch trainieren.

    

Fahrzeuge und Gerätschaften wieder einsatzbereit!

Nachdem die Brandwache um 0.00 Uhr einrücken konnte, war heute morgen das große Aufräumen auf dem Programm.
Ab 9.30 Uhr wurde gereinigt, geputzt und geprüft. Vielen Dank an alle Helfer, die alle Gerätschaften und Fahrzeuge wieder Einsatzklar machten.

Pressebericht zum Großbrand Galvanikbetrieb

Brand bei der Fa. Knoblauch / Galvanikbetrieb in Geislingen

Am 01.01.2018 um 10.29 Uhr, wurde die Feuerwehr Geislingen zu einem Brand bei der Firma Galvano Knoblauch alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das gesamte Obergeschoss des Galvanikbetriebes auf einer Fläche von rund 400 m2 bereits im Vollbrand.

Im Verlauf des Einsatzes wurden folgende Feuerwehren zur Verstärkung angefordert:
Teilorte der Stadt Geislingen, Feuerwehr Amstetten (Alb-Donau-Kreis), Löschzug aus Göppingen, Gefahrstoffzug aus Salach, Fachberater Gefahrstoff von der Werkfeuerwehr Zeller&Gmelin mit der Komponente Löschwasseranalytik.

Mit Hilfe von drei Drehleitern und mehreren Trupps im Innenangriff wurde der Brand massiv bekämpft. Eine Brandausbreitung auf weitere Gebäudeteile konnte dadurch verhindert werden, so dass nur das Obergeschoss mit seiner Galvanik auf einer Fläche von rund 400 m2 ausbrannte. Im Brandbereich befanden sich Galvanikbecken mit mehreren Kubikmeter Natronlauge sowie Salzsäure sowie diverse Galvanikbäder mit Zink- und Nickelverbindungen.

Da auch größere Mengen an Polypropylen verbrannten entstand eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule. Die Bevölkerung im betroffenen Stadtgebiet von Geislingen wurde daher aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Nach Aussage von Kreisbrandmeister Dr. Reick ist Brandrauch zwar immer gefährlich und giftig, eine besondere Gefährdung durch den Brandrauch habe für die Bevölkerung allerdings nicht bestanden.

Ein besonderes Augenmerk wurde dem Löschwasser beigemessen. Durch die Fachberater Gefahrstoff und deren Messteams wurden zahlreiche Wasserproben genommen und noch vor Ort analysiert. Das Löschwasser wies eine sehr hohen pH-Wert auf und erhielt erwartungsgemäß hohe Werte an Nickel, Zink und Sulphat. Das vor Ort im Brandabschnitt zurückgehaltene Löschwasser wurde von insgesamt drei Saugfahrfahrzeugen eines Spezialunternehmens aufgenommen. Auch in der Kläranlage von Geislingen wurden Wasserproben entnommen denn aufgrund des auch dort erhöhten pH-Wertes war klar, dass auch Löschwasser in die Kanalisation gelangt war.

Mehrere Feuerwehrangehörige verspürten trotz der Brandschutzkleidung ein Kribbeln auf der Haut und wurden entsprechend dekontaminiert. Ein Feuerwehrangehöriger hat eine stärkere Verätzungen erlitten.

Erschwert wurden die Löscharbeiten auch durch die auf der Dachfläche montierten Photovoltaikanlage. Zwar wurde der gesamte Gebäudekomplex vom Stromnetz getrennt, jedoch war durch die PV-Module noch auf Leitungen des Gebäudes elektrische Spannung vorhanden.

Die Einsatzleitung hatte Kommandant Jörg Wagner, zeitweise übernommen von Kreisbrandmeister Dr. Reick. Unterstützt wurde die Einsatzleitung von der Führungsunterstützungsgruppe Salach/Süßen.

Im Einsatz waren 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren mit 23 Fahrzeugen, der Rettungsdienst war mit 21 Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

Der Kreisbrandmeister lobte den mutigen und erfolgreichen Einsatz aller Einsatzkräfte. Nur dadurch war zu verhindern, dass weit größere Teile der Firma abgebrannt sind und dadurch wäre es zu einer noch weit größeren Umweltgefährdung gekommen. Oberbürgermeister Drehmer machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild des Geschehens und war erleichtert, dass die Gefährdung für die Bevölkerung und die Umwelt durch den Einsatz der Feuerwehr minimiert werden konnte.

Neuerungen in der Zentralwerkstatt Atemschutz abgeschlossen

Die Neuorganisation der Abläufe in der ZAW sind nun abgeschlossen.

– Schwarz-Weiß-Trennung
– Anlieferung / Abholung
– Beschaffung der Meiko-Reinigungsmaschine – dadurch besser effizientere Reinigung und Desinfektion der verschiedenen Atemschutzbauteile und -masken
– Lagerung der Atemschutzmasken

Heute wurde der letzte Schritt vollzogen. Die neue Laptec-Software wurde auf dem Prüfstand installiert.
Weiterhin wurde ein Barcodescanner und ein Labeldrucker beschafft. Nun ist es möglich alle Atemschutzkomponenten entsprechend mit einem Barcode zu versehen und
bei der Bearbeitung durch die ZAW, im System schnell abzurufen. Alle Masken werden zusätzlich mit einem Label versehen, dass den nächsten anstehenden Prüfmonat ausweist.

Somit ist die ZAW für die zukünftigen Aufgaben und den hohen Sicherheits- und Qualitätsansprüchen sehr gut aufgestellt!

Ein großer Dank gilt den beiden Mitarbeiter Benjamin Maunz und Holger Lobenhofer für die eingebrachten Ideen und der schnellen Umsetzung.


     
  

 

Übungsdienst – Schulung Atemschutz und Grundlagen Verkehrsunfall

Letzten Montag startet der letzte Ausbildungsblock für die Feuerwehrmitglieder des Löschzuges Stadt. Atemschutzunterweisung, Grundlagen Verkehrsunfall, Drehleiterausbildung, Durch die große Übungsbeteiligung der Feuerwehrmitglieder, mit teilweise über 40 Teilnehmern, machte es erforderlich den Übungsdienst anders zu organisieren. Es werden 3 Hauptthemen in einem 4 Wochenblock angeboten, unter anderem alle 2 Wochen Dienstsport. So haben alle Feuerwehrmitglieder die Möglichkeit, trotz Schichtarbeit oder bei Verhinderung an einem Übungsabend, an den Hauptübungsthemen teilzunehmen.