„Mutig vorwärts Feuerwehr“: Kameradschaft feiert

Kameradschaftsabend: Rund 300 Gäste vergnügten sich bei buntem Programm in der Geislinger Jahnhalle. Den Abend gestaltete die Wehr aus Eybach.

Peter Hadrysiewicz | 

Mit Klängen des Fanfarenzuges unter Stabführung von Uli Häberle wurde der Kameradschaftsabend der Geislinger Feuerwehr eröffnet.  Löschzugführer Rainer Kring begrüßte dabei neben Kommandant Jörg Wagner und seinem Vize Andreas Baumholzer auch die Kommandanten und Löschzugführer  der Nachbarwehren sowie die Ehrengäste. Dass Kameradschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr hoch im Kurs steht, zeigt sich an den Aussagen einiger Wehrleute. So meinte Rolf Eberhardt von der Stöttener Wehr, dass es schön und auch wichtig sei, wenn sich alle Kameraden der sechs Teilorte einmal im Jahr sehen und zusammen feiern.

Auch das Stöttener Feuerwehrmitglied Thomas Schmidt ist der Auffassung, wie auch Geislingens stellvertretender Kommandant Baumholzer, dass es zur Kameradschaftspflege wichtig und notwendig ist, dass sich alle einmal im Jahr treffen und zwanglos miteinander  feiern. Und der Bad Überkinger Feuerwehrkommandant Michael Baumeister betonte, dass bei dieser Form des Zusammenseins die Feuerwehren der Umlandgemeinden auch Präsenz zeigen könnten und die ­Löschzüge sich damit besser kennen lernen.

Feuerwehrkommandant Jörg Wagner hieß die Kameraden aus den Löschzügen willkommen, aus der Alterswehr, der Jugendfeuerwehr und dem Fanfarenzug.  „Es freut mich, dass Ihr heute zu unserem Kameradschaftsabend in der Jahnhalle so zahlreich mit euren Partnern und Partnerinnen erschienen seid!“

Ein herzliches Willkommen ging auch an die Vertreter des Gemeinderats, an die  Ortsvorsteher und Vertretern der Stadtverwaltung. Wie auch an die Partnerfeuerwehr aus Bischofswerda. „Wie alle Jahre steht der Kameradschaftsabend im Vordergrund, um auf Geleistetes zurückzublicken“, resümierte Wagner.

Geislingens Oberbürgermeister Frank Dehmer ging in seinem Grußwort umfassend auf die getätigten Investitionen  ein (wir berichteten) und dankte den Geislinger Wehrleuten für ihren aufopferungsvollen Einsatz.

Das letzte Grußwort kam mit „einem herzlichen gut Wehr“ von Kommandant Albrecht, der Partnerfeuerwehr Bischofswerda. „Harre in Gefahr aus, gib wenn’s gilt, dein Leben her, treu beschütze Hof und Haus, mutig vorwärts Feuerwehr.“ In diesem Sinne wünscht er dem Kameradschaftsabend einen guten Verlauf. Auch in diesem Jahr standen wieder zahlreiche Ehrungen an (wir berichten noch).

Es ist schon gute Tradition bei den Kameradschaftsabenden der Geislinger Wehr, dass jedes Jahr ein anderer Löschzug den bunten Abend gestaltet. So war in diesem Jahr der Löschzug Eybach an der Reihe.  Moderiert von Arno Braunschmidt sorgte er für Spaß und Vergnügen.

Herzerfrischend war der Auftritt der Tanzmädels der Showtanzgruppe des TV Eybach unter der Leitung von Michaela Schrade.  Die Gruppe legte gekonnt einen „Schuhplattler“ auf die Bühnenbretter. Auch das Sackhüpfen von Diana Reiner, das Bierflaschen angeln, der Luftballontransport und der Skilauf  brachten so richtig Stimmung in die Halle. Einfallsreich auch der Auftritt von Schneewittchen und den sieben Löschzwergen. Den Akteuren wurde reichlich Beifall gezollt.

Nachdem jeder Löschzug sich an den Spielen wie Sackhüpfen oder Flaschen angeln beteiligt hatte, wurden die Besten ermittelt. Als Sieger wurden die Feuerwehrler des Löschzuges Türkheim ermittelt, die als Preise Gutscheine erhielten.

Auf Antrag von Arno Braunschmidt hob Oberbürgermeister Frank Dehmer die Sperrstunde auf, sodass sich die rund 300 Gäste im Saal bis in die Morgenstunden bei guten Gesprächen und Tanz vergnügen konnten.