Neues Logistikfahrzeug eingetroffen

Freitag, den 27. Januar 2012 um 14:22 Uhr
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Neues Logistikfahrzeug für die Feuerwehr


Zwei Fliegen mit einer Klappe konnte die Feuerwehr Geislingen mit der Abholung ihres neuen Fahrzeugs schlagen. Der sogenannte Gerätewagen Logistik ersetzt einen Schlauchwagen aus dem Jahr 1981 und wird nach den notwendigen Unterweisungen in nächster Zeit auch offiziell in Dienst genommen.
Basis des 16 Tonnen schweren Fahrzeugs ist ein Mercedes Axor Fahrgestell mit Single-Bereifung und Allradantrieb für Geländefahrten. Den feuerwehrtechnischen Aufbau fertigte die Firma Hensel aus dem bayrischen Waldbrunn. Zukünftig kann die Feuerwehr mit diesem Fahrzeug bis zu 6 Tonnen Ladung transportieren, die Ladebordwand kann Lasten bis zu 1,5 Tonnen heben. Für die notwendige Ausleuchtung der Einsatzstelle sorgt der pneumatische Lichtmast mit Xenon-Scheinwerfern der durch einen Generator mit 13 kVa Leistung gespeist wird. Da das Fahrzeug modular aufgebaut ist verfügt es über verschiedene Rollcontainer mit vorgeplanten Beladungsmodulen.
Neben der Beladung des Schlauchwagens (bestehend aus 2000 Metern Schlauch in Rollcontainern, einer Pumpe und Zubehör im festen Geräteaufbau) kann das Fahrzeug, je nach Einsatzzweck mit weiteren Rollcontainern ausgerüstet werden. Bereits vorhanden sind Rollcontainer für den Einsatz bei Überschwemmungen und mit speziellem Material für den Schaumeinsatz. Weitere Beladungsmodule sind in Planung.
Das Fahrzeug wird neben seiner Vorstellung für die Bevölkerung am Tag der offenen Tür am 28.04. auch auf der Fachmesse RettMobil in Fulda zu sehen sein.

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013/2012 HL-Wasser

Sonntag, den 22. Januar 2012 um 05:04 Uhr
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Noch auf der Rückfahrt, vom vorherigen Einsatz, kam ein weiterer Einsatz für die Feuerwehr Geislingen. Dieser Einsatz sollte sich über fast 20 Stunden hinziehen.

Aufgrund der Schneeschmelze und des andauernden Regens, ergossen sich von den Siebenquellen Sturzbäche zur Konrad-Adenauer-Straße hinab. Da mitgerissenes Geröll, Laub und Äste alle Ablaufschächte im Wohngebiet verstopften, drohten die Wassermassen in die Garagen und tiefergelegenen Gebäuden einzudringen. Als Ursache des Hochwassers konnte schnell eine Verstopfung im Einlaufbauwerk der Siebenquellen ausgemacht werden. In diesem Einlaufbauwerk befindet sich ein Rohr mit einem Durchmesser von einem Meter, dass das Wasser abwärts bis zur Eyb führt. Vor diesem Einlauf befindet sich ein Metallgitter welches größeres Treibgut abhält. Trotzdem konnte sich in der Vergangenheit Treibgut, in dem 5-6 Meter tiefen Einlaufschacht, ansammeln. In der Nacht zum Sonntag war der Ablauf endgültig verschlossen.  Um an das verstopfte Rohr heranzukommen, musste der Schacht durch die Feuerwehr leergepumpt werden. Dieses Unterfangen erwies sich als äußert schwierig, weil die Pumpen den nachfließenden Wassermassen nicht gewachsen waren.

Paralell zu den Pumparbeiten sorgten Einsatzkräfte mit Sandsäcken dafür, dass sich das Wasser nicht in den Kellern der Häuser sammelte. Gleichzeitig wurde mit mehreren Schlauchleitungen das aus dem Einlaufbauwerk gepumpte Wasser rund 100 Meter weiter bergabwärts in einen Kanal geleitet.

In den späten Nachmittagsstunden versagten zwei Tragkraftspritzen der Feuerwehr nach stundenlangem Einsatz im schmutzigen Wasser ihren Dienst. Erst die vom THW aus Ostfildern hinzugezogenen leistungsstarken Pumpen konnten den Schacht nahezu trockenlegen. Mit einem Presslufthammer der Firma Rapp konnte dann die etwa 20 bis 25 cm dicke Kalkschicht aufgebrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits 21:45 Uhr.

Gegen 17 Uhr wurden die bisher eingesetzten Einsatzkräfte, die bis dahin schon 12 Stunden im Einsatz waren, gegen Kräfte aus Weiler und Eybach ausgetauscht. Einsatzende konnte um 00:30 Uhr gegeben werden.

Ein "Danke" geht an das THW Geislingen und Ostfildern für die gute Zusammenarbeit und für die Gulaschsuppe. Ein weiteres Dankeschön geht an die Anwohner, die Frauen der Wehrmänner und an Herrn Maichle für die Versorgung der Einsatzkräfte während des Einsatzes. 

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002/2012 Großbrand

Montag, den 02. Januar 2012 um 23:27 Uhr
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Am Montagabend mussten die Angehörigen der Geislinger Feuerwehr erneut ausrücken. Im Ortsteil Waldhausen wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf unmittelbar angrenzende Gebäude überzugreifen.

Mit mehreren Löschrohren und Wenderohren über zwei Drehleitern wurden die Gebäude geschützt und das heftige Feuer bekämpft. Durch den großen Löschwasserbedarf musste eine umfassende Wasserversorgung über mehrere Kilometer Länge aufgebaut werden.

Die fast ausschließlich aus Holz gebaute Scheune brannte komplett ab, da das Feuer beim Eintreffen der Feuerwehr so weit fortgeschritten war, dass kein Löscherfolg mehr möglich war. Der Brand konnte aber auf den unmittelbar betroffenen Gebäudeteil begrenzt werden. Die Löscharbeiten nahmen mehrere Stunden in Anspruch.

Neben den Feuerwehren aus Geislingen und Waldhausen war der Kreisbrandmeister des Landkreises Göppingen, die SEG Geislingen, die Feuerwehren aus Gerstetten, Gussenstadt und Heidenheim und der Kreisbrandmeister des Landkreises Heidenheim im Einsatz. Da sich die Einsatzstelle auf die Gemarkung des Landkreises Heidenheim erstreckte konnten die Geislinger Einsatzkräfte nach rund 4,5 Stunden die Einsatzstelle verlassen. Die Kameraden aus dem Nachbarkreis blieben aber weiter vor Ort und führen die Nachlöscharbeiten durch.

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001/2012 Kellerbrand

Montag, den 02. Januar 2012 um 00:38 Uhr
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Zu einem Kellerbrand musste die Geislinger Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag auf Montag ausrücken. In einem Wohngebäude in der Stuttgarter Straße geriet, zum jetzigen Zeitpunkt aus unbekannter Ursache, ein Kellerabteil in Brand. Durch die starke Rauchentwicklung wurde einigen Bewohnern der Rückweg abgeschnitten, so dass Diese beim Eintreffen der Feuerwehr auf einem Vordach auf Rettung warteten.

Durch das ersteintreffende Löschfahrzeug wurde sofort ein Trupp mit Atemschutzgeräten ins Haus geschickt. Dieser Trupp durchsuchte als Erstes den Treppenraum auf mögliche Rauchgasopfer und ging danach mit einem Löschrohr in den Keller zur Brandbekämpfung vor. Zeitgleich wurden drei Personen und ein Hund von der Besatzung der Drehleiter vom Vordach gerettet auf, das sie sich geflüchtet hatten. Zwei weitere Bewohner des Hauses wurden aufgefordert in ihrer Wohnung zu bleiben, da die Wohnung selbst rauchfrei war und keine Gefahr bestand. Sie wurden von außen durch die Feuerwehr betreut. Im weiteren Verlauf mussten noch mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt werden um Nachlöscharbeiten und Kontrollen vorzunehmen.

Nach rund 45 Minuten konnte Feuer aus gemeldet werden. Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten dauerten allerdings noch länger an. Die evakuierten Bewohner des Hauses wurden vom Rettungsdienst und der SEG des DRK OV Geislingen betreut.

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Rohbauabnahme GW-L

Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 19:44 Uhr
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Am heutigen Mittwoch fand die Rohbauabnahme des GW-Logistik im Produktionswerk der Firma Hensel in Waldbrunn statt. Die Abnahme war ohne größere Beanstandungen abgelaufen. Desweiteren wurden weitere Schritte für den Ausbau besprochen. Auch die Endkonstruktion der 4 zusätzlichen Rollwägen ( 1x komponente Schaum, 1x komponente TS, 1x komponente Wasserschaden). Vorraussichtliche Auslieferung an die Feuerwehr Geislingen ist für Mitte / Ende Januar vorgesehen.

 

206/2011 H2-Betriebsunfall

Samstag, den 17. Dezember 2011 um 19:14 Uhr
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Am Samstag um 19:15 Uhr wurde die Feuerwehr Geislingen mit ihrem Rüstzug zur Überlandhilfe nach Bad Überkingen - Hausen alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der eingeklemmt Arbeiter aus der Maschine befreit und wurde medizinisch versorgt. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsmaßnahmen. Desweiteren wurden die 30 schockierten Mitarbeiter des Betriebes durch die Feuerwehr betreut. Hierzu wurden zwei Notfallseelsorger und die Schnelleinsatzgruppe Geislingen angefordert.

 

Pressebericht der Polizei:

Am Samstag um 19:15 Uhr wurde ein 33-jähriger Arbeiter in einem Betrieb in Hausen aus noch ungeklärten Gründen in einer Hebevorrichtung, die Fahrzeugteile von einem Förderband auf ein anderes hebt, eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Der Oberkörper des 33-jährigen wurde sehr stark gequetscht. Sofort zur Hilfe eilende Mitarbeiter der Firma gelang es nur mit erheblicher Mühe und unter Einsatz eines Gabelstablers, den Verletzten aus der Hebevorrichtung zu befreien. Er wurde nach der notärztlichen Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Drei weitere Mitarbeiter der Firma erlitten bei ihren Befreiungsmaßnahmen leichte Verletzungen. Die polizeilichen Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauern noch an. An der Unglücksstelle waren neben dem Notarzt und dem DRK auch zwei Notfallseelsorger im Einsatz. Es galt die 30 schockierten Mitarbeiter des Betriebs zu betreuen. Zur Hilfe waren zudem Feuerwehrleute von Bad Überkingen, Hausen und Geislingen/Steige ausgerückt. 

 

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