Am Samstag um 19:15 Uhr wurde die Feuerwehr Geislingen mit ihrem Rüstzug zur Überlandhilfe nach Bad Überkingen - Hausen alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der eingeklemmt Arbeiter aus der Maschine befreit und wurde medizinisch versorgt. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsmaßnahmen. Desweiteren wurden die 30 schockierten Mitarbeiter des Betriebes durch die Feuerwehr betreut. Hierzu wurden zwei Notfallseelsorger und die Schnelleinsatzgruppe Geislingen angefordert.
Pressebericht der Polizei:
Am Samstag um 19:15 Uhr wurde ein 33-jähriger Arbeiter in einem Betrieb in Hausen aus noch ungeklärten Gründen in einer Hebevorrichtung, die Fahrzeugteile von einem Förderband auf ein anderes hebt, eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Der Oberkörper des 33-jährigen wurde sehr stark gequetscht. Sofort zur Hilfe eilende Mitarbeiter der Firma gelang es nur mit erheblicher Mühe und unter Einsatz eines Gabelstablers, den Verletzten aus der Hebevorrichtung zu befreien. Er wurde nach der notärztlichen Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Drei weitere Mitarbeiter der Firma erlitten bei ihren Befreiungsmaßnahmen leichte Verletzungen. Die polizeilichen Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauern noch an. An der Unglücksstelle waren neben dem Notarzt und dem DRK auch zwei Notfallseelsorger im Einsatz. Es galt die 30 schockierten Mitarbeiter des Betriebs zu betreuen. Zur Hilfe waren zudem Feuerwehrleute von Bad Überkingen, Hausen und Geislingen/Steige ausgerückt.
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