Start der Grundausbildung

Grundausbildung2016
Bis zum 07.05.2016 werden den 24 Feuerwehranwärterinnen und -anwärter, von vier Ausbildern, ausgebildet.  Wir wünschen der Grundausbildung 2016 viel Erfolg!

Feuerwehrbedarfsplan ist alles andere als ein Wunschzettel

Geislinger Zeitung – JOCHEN WEIS |

Alle fünf Jahre kommt er frisch auf den Tisch, der Feuerwehrbedarfsplan. In Geislingen ist im April Termin. Was sich dahinter verbirgt, wie der Plan entsteht und was drinsteht, erklärt Stadtbrandmeister Jörg Wagner.

40 Seiten ist das alte Werk aus dem Jahr 2011 stark. 40 Seiten, voll von detaillierten Bestandsaufnahmen, statistischen Einsatz-Auswertungen, Anforderungsprofilen und Aufgabenbeschreibungen. 40 Seiten, die nun bald ausgedient haben, weil das neue Werk ansteht: Die Rede ist vom Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Geislingen.

Schon seit September sitzen Feuerwehrkommandant Jörg Wagner und sein Stellvertreter Andreas Baumholzer dran und bringen besagte Auswertungen auf den neuesten Stand, überlegen, welche Anschaffungen in Geislingen oder bei den Löschzügen in den Stadtbezirken dringend sind und was noch warten kann – sei es beim Fuhrpark, bei der Ausrüstung oder bei den Magazinen. Außerdem gab es eine Klausurtagung der Geislinger Gesamtwehr. Im April soll der Plan in den Gemeinderat. Eine Fleißarbeit, „von der aber viele eine völlig falsche Vorstellung haben und meinen, wir schreiben da unseren Weihnachtswunschzettel zusammen“, sagt Wagner, „der Bedarfsplan ist aber im Prinzip nur ein Leitfaden für die Stadt und die Feuerwehr, der sich an konkreten Vorgaben orientiert, um Planungssicherheit zu haben. Maßgeblich für alles ist und bleibt die finanzielle Situation der Stadt.“ Grundlage jeder Bedarfsplanung sind die „Hinweise zur Leistungsfähigkeit der Feuerwehr“.

Geräte, die bei Großbränden wichtig sind

Dieser Leitfaden setzt Mindeststandards für die Wehren, indem er minutiös den Einsatzablauf bei einem Standardbrand – Feuer im Obergeschoss, zwei eingeschlossene Personen – oder bei einer sogenannten technischen Hilfeleistung bei einem Unfall – ein Mensch ist verunglückt und eingeklemmt, es laufen Treib- oder Betriebsstoffe aus – beschreibt. Dabei listet der Leitfaden die erforderliche Ausstattung an Einsatzfahrzeugen und Rettungskräften auf. Außerdem steht darin, welches Gerät bei welcher Form von Gebäuden oder besonderen örtlichen Gegebenheiten notwendig ist, etwa bei Massenkarambolagen oder bei Großbränden im ländlichen Raum mit schlechter Wasserversorgung. „Dieses Problem haben wir auch in unseren Stadtbezirken mit den vielen landwirtschaftlichen Gebäuden, manche davon außerhalb der Ortschaften. In der Stadt wiederum gibt es mehrstöckige Gebäude und Hochhäuser, für die eine Feuerwehr eine Drehleiter braucht“, sagt Wagner, „eine andere Besonderheit ist bei uns wiederum die Bahnlinie.“

„Nicht alles auf einen Schlag“

Was nun genau im neuen Bedarfsplan stehen wird, darüber darf der Geislinger Feuerwehrchef noch nichts nach außen dringen lassen. „Das Thema lässt sich aber ebenso gut am alten Plan darstellen“, sagt Wagner: „Es ist ja nicht so, dass eine Wehr alles auf einen Schlag neu braucht. Wir müssen viel mehr schauen: Welche Anschaffungen sind dringend notwendig, weil wir beispielsweise auf veränderte Gegebenheiten reagieren oder weil das alte Material nicht mehr Stand der Technik ist. Wie im Falle der neuen Geislinger Drehleiter, seit April in Betrieb. „Die Vorgängerin war 26 Jahre alt, es gab so gut wie keine Ersatzteile mehr.“ Ergo musste ein neues Gerät her. Das kostete zwar 600.000 Euro, war aber immer noch ein Schnäppchen: Wagner hatte ein Fahrgestell aufgetrieben, das eine andere Wehr bei der Firma Metz in Karlsruhe bestellt, aber nicht abgenommen hatte. Unterm Strich sparte das der Stadt 90.000 Euro.

Anderes Beispiel: Das neue Feuerwehrauto des Waldhausener Löschzugs, ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit 600-Liter-Löschwassertank, Schere, Spreizer und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Eher eine ungewöhnliche Ausstattung für einen Löschzug in einem gerade mal 250 Einwohner großen Dorf. „Aber dort haben wir wieder das Beispiel von abgelegenen landwirtschaftlichen Gebäuden“, sagt Wagner, „außerdem ermöglicht uns das Fahrzeug problemlos, die vorgeschriebene Rettungsfrist von zehn Minuten einzuhalten, weil der Löschzug die Ausrüstung hat, um bei Verkehrsunfällen auf der Alb schnell einzugreifen.“ Bei alldem ist und bleibt es die große Kunst, bei Anschaffungen die (für die eigenen Anforderungen) passenden und vor allem finanzierbaren Gerätschaften zu finden. „Mal abgesehen davon, dass man als Kommandant die Verantwortung hat, mit dem Geld vernünftig umzugehen, ist es unmöglich, da überzogene Ansprüche zu stellen. Auf den Plan schaut auch der Kreisbrandmeister genau drauf“, sagt Wagner, der ausdrücklich betont, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt seit jeher hervorragend sei: „Was in den vergangenen acht Jahren für uns getan wurde, ist sensationell. Das sehe ich als eine Wertschätzung unserer Arbeit.“

„Nichts Überkandideltes, aber sicher muss es sein“

Was aber alle Planungen so schwierig macht, sind die „Innovationssprünge bei der Feuerwehrtechnik. Die werden immer kürzer“, sagt Wagner, „bei Großfahrzeugen kann man mit fünf Jahren rechnen, bei der Ausrüstung schon jährlich – sei es durch neue Materialien bei der Kleidung, sei es, weil immer mehr nur noch mit Computer und Joystick gesteuert wird.“ Natürlich gibt es das Ganze in zig Preis- und Qualitätsstufen, „wir müssen den Mittelweg finden. Nichts Überkandideltes, aber sicher muss es sein“.

Als Beispiel nennt Wagner Schuhe. „Da gibt es Stiefel, die sind atmungsaktiv und haben ein anatomisch geformtes Fußbett. Wenn ich bei einer Berufsfeuerwehr bin und den ganzen Tag in diesen Schuhen stecke, ist diese, im Vergleich zu normalen Stiefeln, doppelt so teure Ausführung schon zweckmäßig. Aber doch nicht, wenn er nur sporadisch getragen wird wie bei einer freiwilligen Feuerwehr.“ Ähnlich verhalte es sich bei Handschuhen mit Laser-Temperaturfühlern oder Schutzanzügen aus extrem leichten PBI-Fasern, „das ist alles toll, keine Frage. Aber es kostet deutlich mehr und macht nur Sinn bei Berufsfeuerwehren, die am Tag zig Einsätze haben“.

Info Die Geislinger Feuerwehr öffnet am 23. April ihre Pforten. Eins der Highlights: eine simulierte Unfallrettung. Wegen der stetigen Verbesserungen in der Fahrzeug- und Sicherheitstechnik wird die Bergung Verletzter immer schwieriger.

Bilder von den letzten Übungsdiensten….

Impressionen von den Übungsdiensten der letzten Wochen – unter anderem mit den Themen: Atemschutzunterweisung (mal ganz anders)…. , Plasmaschneidgerät, Grundlagen technische Hilfe, Löschangriff Schlauchpaket, Tragbare Leitern und ELW….

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Jahresbericht des Fanfarenzugs 2015

Jahresbericht 2015 des Fanfarenzugs

Der Fanfarenzug hatte im Jahr 2015 insgesamt 23 Auftritte und 46 Proben.Zusätzlich gab es für den Fanfarenzug auch noch einige Aktivitäten ohne musikalischen Beitrag. Der Personalstand betrug zum 31.12.2015   27 Mitglieder.

Nachfolgend ein kleiner Überblick, was beim Fanfarenzug  im Jahr 2015 auf dem Programm  gestanden hatte.

Der Jahresanfang beginnt immer mit den Fasnetszeit.Der Fanfarenzug war unter Anderem in Donzdorf beim Narrensprung,auf dem Schurrenhof beim Nachtumzug,veranstaltete seine eigene Faschingsparty,war beim Umzug in Deggingen und beim Tagumzug in Gosbach mit dabei.

Weitere Auftritte waren:

  • ein Ständchen unserer Musikerkollegin Petra Kohn zum 50.Geburstag 
  • die Einweihung der neuen Feuerwache in Waldhausen 
  • beim Tag der offenen Tür der  Feuerwehr  Geislingen wurde der offizielle Teil mitgestaltet.
  • Tags darauf spielte der Fanfarenzug ein Ständchen zum Geburtstag des Kameraden vom Alterszug Fr. Bührle
  • beim 25.jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr in Überkingen bestritt der Fanfarenzug mehrere musikalische Blöcke
  • 2 Wochen später folgte eine Einladung zu einem Fanfarenzugtreffen nach Königseggwald.
  • danach kam die Einweihung der neuen Feuerwache in Türkheim .
  • das Stegfest des Löschzugs Eybach folgte kurz darauf.
  • in Gingen fand der Kreisfeuerwehrtag statt,wo man mit der Gesamtfeuerwehr am Frühschoppenkonzert der Spielmanns- und Fanfarenzüge sowie am Umzug teilnahm
  • die Fahrzeugweihe des neuen LF8 in Weiler wurde musikalisch mitgestaltet
  • bei der Hochzeit von Kam. M.Stütz mit seiner Caroline war der Fanfarenzug mit dabei. 
  • die Eröffnung des Geislinger Hocks folgte kurz vor den Ferien
  • 3 Tage später folgte das Wecken in den gesamten Vororten im Rahmen des Kinderfestes,im Anschluss der Kinderfestumzug
  • der Abschluss der 1.Hälfte des Jahres bildete die Eröffnung des Kreisjugendzeltlagers der Jugendfeuerwehren auf der Kuchalb
  • in der 2.Hälfte des Jahres stand der Brauermarkt der Brauerei Kumpf auf dem Plan.
  • sowie der Huttanz Eybach
  • im Oktober fand das 20.jährige Jubiläum des befreundeten Fanfarenzugs aus Trochtelfingen statt
  • 1 Woche danach eröffneten wir den Kameradschaftsabend der Gesamtfeuerwehr Geislingen in der Jahnhalle.
  • im November veranstaltete der Fanfarenzug Geislingen ein Probenwochenende  mit den Fanfarenzügen Trochtelfingen,Obermarchtal,Langenenslingen und Geislingen, in der Geislinger Feuerwache und Daniel-Straub-Realschule

Folgende Aktivitäten,die ohne Musik über die Bühne gingen,waren

  • die eigene Faschingsparty
  • dann durften man zum Schiessen,unter Aufsicht, nach Gussenstadt ins dortige Schiesshaus,organisiert durch Uwe Zettler von der Turngemeinde Geislingen,mit abschließendem Grillen
  • ein grosser Brocken war der Besuch der Langenzersdorfer Feuerwehrkameraden beim Stadtfest hier in Geislingen.Der Fanfarenzug übernahm die komplette Betreuung der Gäste über die 4 Festtage.
  • vor den Ferien/Urlaub trafen sich alle Musiker/Innen und ihre Familienangehörigen auf dem Geiselstein zum gemeinsamen Familiengrillen
  • beim Kameradschaftsabend in der Jahnhalle übernahm man den Barbetrieb
  • und Anfangs Dezember kam man zum Jahresabschlussessen in der Roggenmühle zusammen.
  • am 24.12,am heiligen Morgen, organisierten die Mitglieder des Fanfarenzugs wieder das Weisswurstfrühstück der Feuerwehr Geislingen im Saal der Feuerwache.

 

All das verlangte sehr viel Zeit und Arbeitsaufwand.Fanfarenzugführer U.Häberle bedankte sich daher bei allen,die bei den Proben,Auftritten und Arbeitsaktivitäten organisierten und vor allem mit halfen,dass dies verwirklicht werden konnte.(ebenfalls den Familienangehörigen). Vielen Dank an das Team von W.Bührle und Petra Kohn,die die Bewirtung der Faschingsparty,der Langenzersdorfer Gäste,den Barbetrieb Jahnhalle,die Betreuung des Probenwochenendes und das Weisswurstfrühstück gemanagt haben.

Vielen Dank auch an  Kommandant Jörg Wagner und Vize Andreas Baumholzer. Die beiden waren mit verantwortlich,dass 3 Landsknechtstrommeln beschaft werden konnten.

Ebenfalls  Zeit investierte man in Sitzungen von verschiedenen Ausschussgremien wie z.Beispiel Feuerwehrhauptausschußtermine und Kreisstabführersitzungen .All dies sind Tätigkeiten die auch übers ganze Jahr hinweg anfallen.Es wurden neue Noten gekauft,die man so bearbeiten  musste,dass sie für die Fanfarenzugbesetzung spielfähig sind.

Nicht zu vergessen ist,dass am 30.1.2015 der Förderverein Fanfarenzug gegründet wurde. Im September veranstaltete der Förderverein einen Brunch.Die ersten Früchte des Fördervereins konnten bereits geernte werden.Beim Jahresabschlussessen des Fanfarenzugs Anfangs Dezember in der Roggenmühle,übergab der 1.Vorsitzende des Fördervereins Kai Steffen Meier eine Kavalleriefanfare.Dafür bedankt sich der Fanfarenzug recht herzlich.

Noch eine kleine Vorrausschau fürs  Jahr 2016 was an Auftritten bereits ansteht und was kommen kann:

Die Fasnetszeit ist bereits um:   Der Fanfarenzug war beim Nachtumzug der Narrenzunft in Obermarchtal,beim Narrensprung Donzdorf,beim Nachtumzug und am Tagumzug in Gosbach,sowie beim Umzug in  Deggingen.Die eigene interne Faschingsparty war wiederum ein Erfolg.

In dem Zusammenhang Fasching möchte Fanfarenzugführer U.Häberle noch erwähnen,dass neue Faschingsgewänder in Form von einem Ritter zu gelegt werden konnten.Die selbst finanziert wurden.Man konnte Melanie Weidle,Frau des Kameraden D.Weidle,dazu gewinnen.Sie hat die Gewänder in mühervoller Arbeit und viel Zeit selbst hergestellt bzw genäht.Dafür auch einen herzlichen Dank.

Im Februar veranstaltet der Löschzugs Weiler sein Wintergrillen

Im April gibt’s wieder den Tag der offenen Tür der Feuerwehr Geislingen

Die Saugschlauchbläser werden im April in Stuttgart/Wangen auftreten.

Im Juni steigt das Stegfest des Löschzuges Eybach und das Stadtfest in Trochtelfingen.

Im Juli folgt der Kreisfeuerwehrtag in Dürnau/Gammelshausen.Der Hock und das Kinderfest kommen danach.Ein paar Tage später ist wieder ein  Grillabend auf dem Geiselstein vorgesehen.

Nach den Sommmerferien im September findet der Eybacher Huttanz statt,

und im Oktober der Kameradschaftsabend der Feuerwehr Geislingen in der Jahnhalle.

Im November feiert der VDK sein 70.jähriges Jubiläum,wo der Fanfarenzug und die Saugschlauchbläser beteiligt sein werden.

Vielleicht gibt’s wieder ein Probenwochenende mit verschiedenen Fanfarenzügen

Den Jahresabschluss soll wieder im Dezember statt finden

Und am Ende des Jahres ,am 24.12 Vormittags, darf das Weisswurstfrühstück natürlich nicht fehlen.

Das war das Jahr 2015 des Fanfarenzugs mit Ausblick auf 2016.

 

U.Häberle

Zugführer des Fanfarenzugs der Feuerwehr Geislingen

Pressebericht der GZ zur Hauptversammlung 2016

Feuerwehr hatte 2015 schwierige Einsätze zu meistern

Einige Einsätze unter schwierigen Bedingungen und Gefahren hatte die Feuerwehr 2015 zu meistern. Das geht aus dem Bericht von Kommandant Wagner bei der Hauptversammlung der Geislinger Wehr hervor.

JÜRGEN WAHR |

Eindrucksvolle Zahlen, hinter denen sich mitunter schwierige Einsätze mit insgesamt 23.000 Stunden wiederfinden, umfasste der Rechenschaftsbericht, den Kommandant Jörg Wagner bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geislingen am Freitagabend im voll besetzten Lehrsaal der Feuerwache präsentierte.

Dabei stellten drei der 269 Einsätze die Feuerwehr vor ganz besondere Herausforderungen: Zunächst strömte in einer Wohnung in der Heidenheimer Straße Gas aus, danach kam der Chlorgasaustritt im 5-Täler-Bad und schließlich musste die Wehr nach einem Verkehrsunfall im November auf der B 10 zwei eingeklemmte Personen mit der Rettungschere aus ihren Fahrzeugen befreien.

Der Ausbildungsstand der Feuerwehr mit ihren sechs Löschzügen der Teilgemeinden sei inzwischen „auf hohen Niveau“, freute sich der Kommandant. Alle Beschaffungen, wie zum Beispiel die technische Umrüstung von Atemschutzgeräten und Lungenautomaten, seien im Rahmen des Feuerwehrbedarfsplans mit der Stadtverwaltung abgestimmt und anschließend in den Gemeinderat eingebracht worden.

Mit ihrem Fahrzeugbestand ist die Feuerwehr sehr zufrieden. Als „Highlight“ bezeichnete Oberbürgermeister Frank Dehmer in seinem Grußwort die neue 660.000 Euro teure Drehleiter, die im März übergeben wurde. Für das Fahrzeug erhielt die Stadt Geislingen einen Zuschuss in Höhe von 220.000 Euro. Nachdem 2015 auch die Löschzüge in Waldhausen und Weiler für insgesamt 500.000 Euro (Zuschuss jeweils 37.500 Euro) Autos bekommen haben, seien dieses Jahr keine weiteren Fahrzeugbeschaffungen vorgesehen, erläuterte Dehmer. Verbunden mit dem Dank aller Bürger wünschte der OB allen Mitgliedern der Feuerwehr, „dass sie alle immer wieder gesund und munter von den Einsätzen zurückkehren“.

Dank des Engagements der Jugendwarte Fabian Bühler und Mark Semmler, die 19 Jugendliche (darunter fünf Mädchen) unter ihren Fittichen haben, betreibt die Wehr eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Allein im letzten Jahr hätten neun Jugendliche zur Feuerwehr gefunden, betonte Bühler in seinem Bericht. Als Gäste waren zur Versammlung der Geislinger Wehr neben Vertretern von Feuerwehren aus den Umlandgemeinden noch Kreisbrandmeister Dr. Michael Reick, Stadt-, Kreis- und Ortschaftsräte sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder gekommen.

Zum Schluss gab es noch eine Schrecksekunde: Als man gerade zum gemütlichen Teil des Abends übergegangen war, wurden die Feuerwehrleute um 21.50 Uhr von einem Alarm aufgeschreckt: In Altenstadt hatte ein Bürger die Feuerwehr alarmiert, nachdem er von einem Rauchmelder geweckt worden war. Ein rauchender Mülleimer in der Küche war die Ursache. Wie dies zustande kam, müsse die Polizei noch klären, berichtete Kommandant Wagner, als er vom Einsatz zurückkam. Der Mann wurde vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Am Freitag gab es noch einige Beförderungen von Feuerwehrleuten. Darüber wird unsere Zeitung in einer der nächsten Ausgaben berichten.