Übungsdienst am Samstag – Gefährliche Stoffe und Güter

Wir wollen den Übungsdienst flexibler gestalten und  Themenbereiche, die im Regeldienst, am Montagabend in zwei Stunden, einfach nicht so praktikabel durchzuführen sind, üben.

Das war der Grundgedanke, warum sich die Mitglieder des Löschzuges Stadt am Samstag morgen zum Übungsdienst getroffen haben. Um 9.00 Uhr startete man mit einer theoretischen Einführung zum Thema „Gefährliche Stoffe und Güter“. Danach gingen die Teilnehmer zur praktischen Ausbildung.

An vier Ausbildungsstationen wurden in Kleingruppen, das Thema

  • An- und Ausziehen eines CSA-Anzuges
  • Auffangen von auslaufenden Stoffen
  • Umfüllen von auslaufenden Stoffen
  • Aufbau Dekonplatz

praktisch vermittelt.

Bei einer kurzen Nachbesprechung des Vormittags wurde dieser Übungsdienst als sehr positiv und effektiv von den Teilnehmern bewertet. Der Samstagsdienst wurde dann mit einen gemeinsamen Mittagessen abgerundet.

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Geislinger Feuerwehr wirbt bei den Studenten um Mitglieder

Geislinger Feuerwehr wirbt bei den Studenten um Mitglieder

Die Geislinger Feuerwehr bläst zur Werbeoffensive: In der kommenden Woche ist sie mit einem Infostand bei der Hochschule vertreten. Sie will Studenten für den Dienst in der Fünftälerstadt gewinnen.

JOCHEN WEIS |

Feuer und andere Katastrophen haben die Unart, immer dann aufzutreten, wenn niemand damit rechnet. Was die Rettungskräfte vor die Herausforderung stellt, in solchen Fällen genügend Einsatzkräfte zusammenzubekommen. Warum also nicht Standortvorteile nutzen, wenn sie sich einem bieten? Das dachte Geislingens Feuerwehrkommandant Jörg Wagner. Standortvorteil bedeutet in diesem konkreten Fall die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) mit ihren 2100 Studenten am Standort Geislingen, von denen sich der oder die eine oder andere für die Geislinger Wehr gewinnen lassen könnte.

Einer von diesen 2100 ist Oliver Stegner aus Lemberg bei Pirmasens. Der Pfälzer stieß vor einem Jahr zu den Geislinger Lebensrettern und gab nun den Anstoß für die Werbekampagne. Auf Wagner hinterließ der 21-jährige Student der Fachrichtung Immobilienwirtschaft vom ersten Tag an einen bleibenden Eindruck: „Er stand plötzlich bei unserem ersten Übungsabend nach den Sommerferien da, sagte, hallo, ich bin der Oli und mache jetzt bei euch mit.“ Wenig verwunderlich, schließlich nennt sich Stegner selbst einen „Feuerwehrverrückten“, nennt die Arbeit eine „Leidenschaft und Lebenseinstellung“.

Nur – das wurde Wagner klar – sind Studenten wie Stegner, die von sich aus den Kontakt zur Feuerwehr in ihrer Hochschulstadt suchen, eher die Ausnahme denn die Regel. Was der 21-Jährige, der nun ins dritte Semester geht, bestätigt: „Ich komme immer wieder ins Gespräch mit Studenten, die sagen, sie sind daheim Feuerwehrmann, kommen aber von sich aus nicht auf die Idee, mal in einer anderen Stadt bei der dortigen Feuerwehr anzuklopfen.“ Da höre man denn immer wieder: Hätte ich das gewusst, hätte ich das schon mitgemacht.

Was die beiden – Wagner und Stegner – zum Entschluss brachte: „Wir müssen die Leute direkt ansprechen, müssen auf sie zugehen“, sagt Wagner. Deshalb wird die Geislinger Wehr bei der Einführungswoche für die Erstsemester am 30. September vor dem Hochschulgebäude in der Parkstraße einen Infostand aufschlagen. Das Motto: „Cool genug … für ein heißes Hobby?“ Der Geislinger Feuerwehrmann und Grafiker Tobias Bernath hat dafür eigens ein Plakat entworfen.

„Wer einsteigen möchte, sollte dies schon im ersten Semester tun. Bei einer Studienzeit von drei Jahren macht das sonst wenig Sinn“, sagt Stegner, der als Ansprechpartner am Stand sein wird. Wobei die begrenzte Zeit am Studienort kein Handicap ist – im Gegenteil: „Wir haben viele Leute, die wegen ihres Berufs pendeln und damit tagsüber nicht greifbar sind“, sagt Wagner, „Studenten sind dagegen vor Ort, sie helfen der Feuerwehr, die Tagesverfügbarkeit sicherzustellen.“ Zwar können bisweilen Prüfungen oder wichtige Seminare und Vorlesungen den studentischen Feuerwehr-Eifer ausbremsen, in der Summe fällt das aber laut Stegner wenig ins Gewicht. „Mich hatte mal ein Professor gefragt, wieso ich manchmal plötzlich aus der Veranstaltung renne. Als ich ihm dann erzählt habe, dass ich bei der Feuerwehr bin und zu Einsätzen muss, fand er richtig gut, was ich mache.“

Überhaupt ist die „ganze Angelegenheit eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, wie Wagner betont: „Die Studenten finden bei uns schnell Anschluss. Und wir können ihnen etwas bieten, ermöglichen ihnen Fortbildungen. Es gibt keinen Bruch in der Laufbahn.“ Und wer neu hinzustößt, kann die Grundausbildung machen. Wagner: „Jeder kann kommen und ist willkommen. Es geht ja nicht darum, dass wir die alleinigen Profiteure sind, sondern um die Sache an sich.“ Stegner schätzt zudem den befruchtenden Austausch von Wissen: „Jeder lernt vom anderen. Die Arbeit der Feuerwehr ist zwar überall dieselbe, es gibt aber überall Unterschiede bei Taktiken und Materialien.“

Nur eine Barriere muss Stegner noch überwinden: die Sprachbarriere. „Schwäbisch ist ein heftiger Dialekt. Als ich mit dem Löschzug Aufhausen die Atemschutz-Übungsstrecke in Eislingen gemacht habe, habe ich kein Wort verstanden“, erzählt der 21-Jährige amüsiert. Aber, davon ist Wagner überzeugt: „In zwei Jahren haben wir ihn zum Schwaben gemacht, keine Sorge.“

Fanfarenzug am Sonntag 20.09.2015 beim 367. Eybacher Huttanz

Der Fanfarenzug nahm wie alljährlich beim diesjährigen Eybacher Huttanz teil.Er umrahmte den sonntaglichen Umzug und spielte anschliessend noch im Rondell,wo die Ansprache des Huttanzpräsident statt fand.Zahlreiche Ehrengäste waren anwesend.Nicole Rasavi,Oberbürgermeister Frank Dehmer,mehrere Stadt- und Gemeinderäte und Eybachs Ortsschaftsrat Dieter Gugenhahn.Hier wurde auch das Kinderhuttanzpaar gekrönt.

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Brunch des Fördervereins Fanfarenzug Sonntag 13.09.2015

Am Sonntag 13.09.2015 veranstaltete der Förderverein Fanfarenzug einen Brunch im Saal der Geislinger Feuerwache. Unter der Chefin Anja Ziegler wurden bereits am Samstag viele Essensgerichte hergestellt. Salate, Gulaschsuppe, Fleischküchle, Wurstplatten, Käseplatten. Auch unser Feuerwehrkoch Michael Schilling half ausschlaggebend beim Kochen mit.

Am Sonntag ab 8 Uhr wurden noch Eier gekocht, Kaffee, Partysaitenwürste und Speck gemacht. Ab 10 Uhr trafen die ersten Gäste ein. Man sass bis fast 16 Uhr zusammen. Der Vorstand des Förderverein Kai Meier dankte Anja Ziegler für ihr grosses Arrangement. Kai Meier überreichte ihr einen Blumestrauß.

Brunch Förervrein am Sonntag 13.09.2015

Brunch Förderverein am Sonntag 13.09.2015

1. Platz für die Jugendfeuerwehr Geislingen

Beim heutigen Wandertag der Kreisjugendfeuerwehr in Wiesensteig erreichte die Gruppe aus Geislingen einen hervorragenden 1. Platz.

Es wurde aber nicht nur gewandert, sondern es mussten mehrere spannende Spiele gemeistert werden. So holten wir z. B. beim „Kisten-Stemmen“ den Rekord mit 31 Kisten… Und nicht nur dabei hatten wir jede Menge Spaß!

 
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Gemeinsame Übung der Feuerwehr Geislingen und Bad Überkingen

Punkt 16.34 Uhr wurden die beiden Wehren alarmiert. Angenommen war ein größerer Flächenbrand zwischen dem Wohngebiet Zillerstall und Ortsausgang Bad Überkingen. Die Einsatzkräfte aus den Teilorten der Feuerwehr Geislingen (Eybach, Waldhausen, Weiler, Türkheim und Aufhausen), als auch die Einheiten aus Bad Überkingen und Hausen kannten das Szenario jedoch nicht. Insgesamt waren 80 Feuerwehrleute mit 13 Fahrzeugen bei der Übung eingesetzt.

Während die Einheiten aus Geislingen vom Zillerstall aus versuchten die Flammen einzudämmen, begannen die Kameraden aus Bad Überkingen von der Josef-Neidhart-Straße aus mit der Brandbekämpfung. Nach gut einer Stunde meldeten die Einsatzkräfte „Feuer unter Kontrolle“ – worauf die Kommandanten Jörg Wagner (Geislingen) und Michael Baumeister (Bad Überkingen) die Übung beendeten.

Eine kurze Nachbesprechung folgte in der Feuerwache Geislingen durch die beiden Kommandanten. Beide waren sich einig, dass die überörtliche Zusammenarbeit sehr gut geklappt hat. Mit einem gemeinsamen zünftigen Vesper beendete man den Übungsabend.

Waldbrandübung der Feuerwehren Geislingen und Bad Überkingen im Bereich Zillerstall

Waldbrandübung der Feuerwehren Geislingen und Bad Überkingen im Bereich Zillerstall

Waldbrandübung der Feuerwehren Geislingen und Bad Überkingen im Bereich Zillerstall

Waldbrandübung der Feuerwehren Geislingen und Bad Überkingen im Bereich Zillerstall

Waldbrandübung der Feuerwehren Geislingen und Bad Überkingen im Bereich Zillerstall

Waldbrandübung der Feuerwehren Geislingen und Bad Überkingen im Bereich Zillerstall

Waldbrandübung der Feuerwehren Geislingen und Bad Überkingen im Bereich Zillerstall

Waldbrandübung der Feuerwehren Geislingen und Bad Überkingen im Bereich Zillerstall

(Bilder M.Sontheimer SWP)

Ferienprogramm bei der Geislinger Feuerwehr

Rund 20 Jungen und Mädchen haben kürzlich die Geislinger Feuerwache besucht. Sie durften selbst in die Rolle eines Feuerwehrmannes schlüpfen.

 

Plötzlich quollen aus dem Nebenraum Rauchwolken unterm Türspalt hervor. Mit einer Nebelmaschine simulierten die Feuerwehrleute einen Brand. Nun konnten die Kinder das Gelernte anwenden. Zuerst dichteten sie die Tür mit einer Jacke ab. Dann riefen sie am Fenster um Hilfe. Per Drehleiter rückte Rettung an, aus dem Rauch tauchte ein mit Atemschutzgerät ausgestatteter Feuerwehrmann auf. Wer wollte, durfte eine spezielle Fluchtmaske aufsetzen und sich durch den Rauch führen lassen, um zu erfahren, wie beschränkt die Sicht in einem verrauchten Zimmer ist.

Im Hinterhof der Feuerwache durften alle anschließend einen simulierten Brand löschen, außerdem mit der Drehleiter in die Höhe fahren und eine Tour mit dem großen Löschfahrzeug durch Geislingen unternehmen. Mit einem Gruppenfoto endete der Tag.

Trainieren bei 800°„Heißausbildung“ für den Ernstfall – IRFT Kühlsheim

18 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Geislingen trainierten am Samstag bei Temperaturen von über 800°C Hitze unter realitätsnahen Einsatzbedingungen in der Brandübungsanlage im International Fire&RescueTrainingcenter (IFRT) Külsheim.

„Der Lerneffekt in geschlossenen Räumen unter und mehreren hundert Grad Celsius Hitze stellt eine wichtige Erfahrung und einen nicht mehr wegzudenkenden Baustein in der modernen Feuerwehrausbildung dar. Wir sind froh über die Möglichkeit unseren Feuerwehrangehörigen diese Ausbildung bieten zu können.“ so Feuerwehrkommandant Jörg Wagner. Das eintägige Training begann um 09:00 Uhr mit einem Theorieunterricht über die Gefahren bei Bränden in geschlossenen Räumen und deren Bekämpfung. Außerdem wurden den Feuerwehrleuten verschiedene Fortbewegungstechniken erläutert die das Vorankommen in Rauch und Feuer einfacher machen. Um 11:00 Uhr startete dann die praktische Ausbildung auf dem Übungsgelände. Dort konnten die Teilnehmer zu Beginn die Entstehung eines Brandes von der Anfangsphase bis zum Vollbrand beobachten. Die Ausbilder des IFRT erklärten den Teilnehmern außerdem die Temperaturverteilung in einem Brandraum und zeigten eindrücklich, dass der beim Löschen entstehende heiße Wasserdampf schnell zu Verletzungen führen kann. Auch die im theoretischen Teil besprochenen Fortbewegungstechniken und Löschtechniken wurden nun praktisch trainiert.

Nach der Mittagspause wurde die Brandbekämpfung im Brandcontainer in 2-Mann-Teams fortgesetzt. Die Aufgabe der Feuerwehrleute war mit geringem Wassereinsatz das Feuer effektiv zu bekämpfen und somit die Gefahr durch Hitze bzw. den entstehenden Wasserdampf zu minimieren. Trotz der heißen Temperaturen im Übungscontainer als auch im Freien, konnten alle Teilnehmer den Ausbildungstag erfolgreich abschließen. Damit war das Training aber noch nicht beendet, denn ein effektives Training zeichnet sich vor allem durch eine ausführliche Nachbesprechung und Analyse des Einsatzes aus. So können Fehler, Erfahrungen und Eindrücke angesprochen und erörtert werden. Das Lernergebnis des Übungseinsatzes wird damit optimiert. Bei der abschließenden Nachbesprechung waren sich alle Teilnehmer einig, dass dieses Training eine tolle Möglichkeit darstellt die Löscharbeit unter realitätsnahen Bedingungen zu üben und für die teilnehmenden Feuerwehrleute ein großes Plus an Sicherheit und Erfahrung darstellt um in Zukunft Brände noch sicherer und effektiver zu bekämpfen.

Wir danken dem IFRT Team für den sehr erlebnisreichen Tag in Kühlsheim!

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