Mobiler Großlüfter einsatzbereit

Der mobile Großlüfter Tempest MGV L 80 City dient zum Be- und Entlüften von größeren Gebäuden, wie z. B. Hallen, Atrien, Hochhäusern oder Gebäuden mit großen Eingängen (z. B. Hallentore). Durch Leichtbau weist der Lüfter lediglich ein Gewicht von 110 kg auf. Gehaltert ist der MGV L 80 auf einem Modulwagen, kann bei Bedarf aber auch von diesem herab genommen werden. Mittels Hydraulikhandpumpe kann er innerhalb eines Neigungsbereichs von -10° bis 15° eingestellt werden.Angetrieben wird der Großlüfter mittels Zahnriemen von einem 2-Zylinder-Viertaktmotor mit 16 kW.

Verlastet ist der Großlüfter auf dem GW-Logistik und kann auf Anforderung bei Einsätze in den Umlandgemeinden eingesetzt werden.

Zur Erzeugung von Wassernebel befinden sich am Lüfterkranz 8 Edelstahldüsen. Es kann bei 7 bar eine Durchflussmenge von 170 l/min erreicht werden.

Durch ein Spiralschlauchsystem (18 m Schlauch, 2 m Anschlussstück) kann der Lüfter auch im Saugbetrieb eingesetzt werden. Dieses ist auf dem 2. Rollwagen gelagert.

Maximale Luftleistung effektiv: 200.000 m³/h
Luftleistung nominell: 70.000 m³/h
Luftleistung Saugbetrieb: 20.000 m³/h

Abnahme des Leistungsabzeichen 2019

Noch zwei Wochen bis zur Abnahme der Leistungsprüfung in Bronze, Silber und Gold. Insgesamt 25 Mannschaften stellen sich der Prüfung auf dem Gelände des Städtischen Bauhofs (Karl-Benz-Straße 8) in Geislingen an der Steige. 12 mal Bronze, 8 mal Silber und 5 Gold-Abnahmen werden, im besten Fall, am Samstagabend bestanden sein und bejubelt.

Schlachtenbummler, Fans und interessierte Besucher sind herzlich willkommen!!!

Für die Gold-Gruppen startet die Abnahme schon am Freitagabend mit der schriftlichen Prüfung. Am frühen Samstag Morgen um 7.00 Uhr wird dann mit der ersten Bronze-Gruppe die Abnahme eröffnet.

Wir wünschen allen teilnehmenden Mannschaften viel Glück!

Aktueller Zeitplan der Leistungsprüfung

Trainieren bei 800°„Heißausbildung“ für den Ernstfall – IRFT Kühlsheim

18 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Geislingen trainierten am Samstag bei Temperaturen von über 800°C Hitze unter realitätsnahen Einsatzbedingungen in der Brandübungsanlage im International Fire&RescueTrainingcenter (IFRT) Külsheim.

Das eintägige Training begann um 09:00 Uhr mit einem Theorieunterricht über die Gefahren bei Bränden in geschlossenen Räumen und deren Bekämpfung. Außerdem wurden den Feuerwehrleuten verschiedene Fortbewegungstechniken erläutert die das Vorankommen in Rauch und Feuer einfacher machen. Danach startete dann die praktische Ausbildung auf dem Übungsgelände. Dort konnten die Teilnehmer zu Beginn die Entstehung eines Brandes von der Anfangsphase bis zum Vollbrand beobachten. Die Ausbilder des IFRT erklärten den Teilnehmern außerdem die Temperaturverteilung in einem Brandraum und zeigten eindrücklich, dass der beim Löschen entstehende heiße Wasserdampf schnell zu Verletzungen führen kann. Auch die im theoretischen Teil besprochenen Fortbewegungstechniken und Löschtechniken wurden nun praktisch trainiert.

Nach der Mittagspause wurde die Brandbekämpfung im Brandcontainer in 2-Mann-Teams fortgesetzt. Die Aufgabe der Feuerwehrleute war mit geringem Wassereinsatz das Feuer effektiv zu bekämpfen und somit die Gefahr durch Hitze bzw. den entstehenden Wasserdampf zu minimieren. Trotz der heißen Temperaturen im Übungscontainer als auch im Freien, konnten alle Teilnehmer den Ausbildungstag erfolgreich abschließen. 

Wir danken dem IFRT Team für den sehr erlebnisreichen Tag in Kühlsheim!

                  

Hauptversammlung der Feuerwehr Geislingen

Am 22.03.2019 fand die Hauptversammlung der Feuerwehr Geislingen statt.
Kommandant Jörg Wagner konnte zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus den Löschzügen der Teilorte, die Jugendfeuerwehr und den Alterszug begrüßen.
Zu den Gästen zählte auch Oberbürgermeister Dehmer, einige Mitglieder des Gemeinderates, Vertreter der Stadt und Ortsvorsteher –in. 
Ebenfalls begrüßen konnte Kommandant Wagner, den Leiter des Polizeireviers Geislingen Jens Rügner, sowie die Kommandanten, Michael Baumeister (Bad Überkingen) und Daniel Rinklin (Amstetten).

291 Einsätze habe die Feuerwehr im Jahr 2018 gehabt, erläuterte Kommandant Jörg Wagner in seinem Geschäftsbericht. Dies waren 104 Brandeinsätze (mit Überlandhilfen),118 technische Hilfen (mit Überlandhilfen), 69 Brandsicherheitswachen.

Nach den Berichten des Kommandanten, der Schriftführerin, des Fanfarenzuges, des Kassenverwalters, der Jugendfeuerwehr und des Alterszuges, erfolgte die einstimmige Entlastung der gesamten Feuerwehrführung durch die Versammlung.
OB Dehmer ging in seinem Grußwort auf diverse Beschaffungen ein, um die Feuerwehr auf den aktuellen technischen Stand zu bringen. Auch Dehmer lobte: Insbesondere bei den Großbränden habe die Wehr ihre Einsatzkompetenz bewiesen. Großes Lob zollte der OB der Jugendfeuerwehr und der damit verbundenen erfolgreichen Nachwuchsarbeit.

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden folgende Feuerwehrmitglieder befördert,
(jeweilige Löschzug)

Feuerwehrmann / -frau
Luncz Alexander (Stadt), Appeltauer Jacquline, Hertel Simon, Kring Lukas (alle Eybach), Lohrmann Patrik, Lohrmann Timo, Schmid Lukas, Schmid Manuel (alle Stötten), Bühler Daniel, Sauter Jonas, Kröner Christian, Lohrmann Tobias, Kraft Julian, Hagmeier Simon (alle Waldhausen), Döbler Matthias (Türkheim), Püschel Felix (Aufhausen)

Oberfeuerwehrmann
Akinci Bedrihan, Bühler Julian, Lamparter Christoph, Nowak Leonard, Semmler Andrea, Stellmach Rene, Stucke Jan, Wudy Jan (alle Stadt), Ziegler Stephan (Weiler)

Hauptfeuerwehrmann
Schmid Stefan (Waldhausen), Ziegler Ralf (Weiler)

Löschmeister
Bühler Fabian (Stadt), Andreas Hezler (Weiler)

Brandmeister
Schilling Michael (Stadt), Dormann Daniel (Aufhausen)

Herzliche Glückwunsch!

   

Alterszug der Feuerwehr Geislingen zu Besuch im Landtag von Baden Württemberg

Auf Einladung des ersten SPD-Abgeordneten aus dem Wahlkreis Geislingen, Sascha Binder, fuhren die Kameraden der Altersabteilung mit ihren Frauen in die Landeshauptstadt nach Stuttgart. Das Wetter und die Stimmung der Teilnehmer konnten nicht besser sein. 
Auch die Erwartungen was alles auf sie zukommt, waren groß. 
Da nicht für alle Parlamentarier im „Haus der Abgeordneten“ Platz für ihre benötigten Büroräume zur Verfügung stehen, kamen wir in den Genuss und wurden von Sascha Binder, vor dem Gebäude empfangen.
Nach einer kurzen Begrüßung, die wir in der wärmenden Sonne vor dem Haus des Landtags genossen, erklärte er uns, welche Gebäude alle zum Landtag gehören.

Als erstes das im oberen Schlossgarten gelegene quadratische „Haus des Landtags“. Das Gebäude von 1961 wurde von Herbst 2013 bis zum Frühjahr 2016 umgebaut und saniert. Ziele waren energetische und technische Verbesserungen sowie eine Umgestaltung des Daches des Plenarsaals, den bisher kein Tageslicht erreichte.

Als nächstes das jenseits der Konrad-Adenauer-Straße liegende 1987 eingeweihte Haus der Abgeordneten. 
Die beiden Gebäude sind durch einen Fußgänger-Tunnel miteinander verbunden.
Nach diesen einleitenden Informationen übernahm der Besuchsdienst des Landtags und führte uns durch Sicherheitsschleußen ins Landtagsgebäude. Da keine Plenarsitzung stattfand wurden wir direkt in den Plenarsaal geführt.
Am 11. Mai 2016 fand die konstituierende Sitzung des 16. Landtags von Baden-Württemberg im umgebauten „Haus des Landtags“ statt.
Heute waren mit uns die Sitzplätze der Abgeordneten belegt. Mit einem lebhaften und lockeren Rollenspiel verstand es der Referent vom Besuchsdienst uns aufzuzeigen, nach welchen festgelegten Gesichtspunkten die Abgeordneten ihren Platz im Parlament haben.
Auch die Wahl des Sitzungspräsidenten sowie die beiden Schriftführer und die Wahl des Ministerpräsidenten wurden erläutert und von uns durchgeführt.
Als alle Posten besetzt waren und wir über Redezeit und den Ablauf einer Plenarsitzung informiert waren, war auch unser Abgeordneter wieder bei uns, so dass unser gewählter Sitzungspräsident zur Tagesordnung aufrief und dem Abgeordneten Sascha Binder das Wort erteilte.
Mit einem Lächeln im Gesicht hatte er verfolgt wie ernsthaft wir bei der Sache waren. 
Nach der Vorstellung seiner Person, seiner beruflichen und politischen Tätigkeit, wurden von ihm viele Fragen, die uns als Bürger interessieren und auf die wir von der Politik keine Erklärungen finden, beantwortet. Auch auf Fragen und Abläufe der angehörenden Parteien die nicht immer harmonisch verlaufen wich er nicht aus, so dass die Zeit so kurzweilig und viel zu schnell vorüberging.

Für uns waren die zwei Stunden im Landtagsgebäude ein tolles Erlebnis. Im Namen aller Teilnehmer bedankte sich Manfred Baumholzer bei Sascha Binder für die Einladung. Ein großen Dank auch an den Referenten des Besuchsdiensts und für die Erklärung der Abläufe.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen war noch genügend Zeit zur freien Verfügung, so konnte jeder auf eigene Faust den Nachmittag gestalten. Am späten Nachmittag ging es dann wieder mit der Bahn zurück nach Geislingen.

Wolfgang Köpf

Alterszug auf Christian Friedrich Daniel Schubart spuren…..

Viele Personen haben in unserer Stadt nachhaltige Spuren hinterlassen und doch stellt man sich manchmal die Frage, wer hat wo und wie gewirkt.
So ging es manchem Mitglied  des Alterszuges der Geislinger Feuerwehr.

Die Frage, wer ist Christian Friedrich Daniel Schubart und was hat er geleistet?

Bei einer Führung durch die Weihnachtsausstellung mit Hartmut Gruber erlebten die Teilnehmer das Wirken von Schubart  kennen, der Komponist, Organist, Dichter und Journalist in Geislingen war.Die viele Spuren die er in der kurzen Zeit  von  1763  bis  1769  in unserer Stadt hinterlassen hatte konnte man an den vielen mühevoll zusammengestellten und ausführlich beschriebenen Ausstellungsstücken bewundern.

Hartmut Gruber verstand es die von Schubart stammenden Sprüche  und Gedichte mit in seinen Vortrag einzubeziehen, Nach 90 Minuten waren alle offene Fragen beantwortet und alle von der gelungenen Ausstellung begeistert.

Manfred Baumholzer bedankte sich anschließend im Namen des Alterszuges der Feuerwehr Geislingen.

Unruhiges Silvester für die Feuerwehr Geislingen an der Steige

Einsatz 01-2019 00:07 Uhr
7 Minuten war das neue Jahr „alt“, da musste die Feuerwehr Geislingen zum ersten Einsatz ausrücken. Die Brandmeldeanlage eines Produktionsbetriebs hatte ausgelöst. Der betroffene Bereich wurde kontrolliert, es wurde kein Brand festgestellt. Jedoch war Rauch von Silvesterböllern in das Gebäude eingedrungen, welcher die Ursache für die Auslösung der Brandmeldeanlage war. Noch während die Einsatzkräfte an der ersten Einsatzstelle waren, folgte um 00:52 Uhr, der zweite Einsatz.
Einsatz 02-2017 00:52 Uhr
Bürger meldeten der ILS Göppingen einen Gasgeruch in der Konrad-Adenauer-Str. Umgehend rückten die an der ersten Einsatzstelle einsatzbereiten Kräfte ab. Bei der Erkundung im Bereich der Konrad-Adenauer-Str. wurde der Gasgeruch durch den Einsatzleiter  bestätigt, auch die Messgeräte zeigten eine Gaskonzentration an. Im Straßenbereich wurde eine Flammenbildung  (siehe Bild) in Rissen des Fahrbahnbelages entdeckt. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und der Gasversorger wurde zur Einsatzstelle angefordert. Die eingetroffene EVF hat mit ihren Messgeräten ebenfalls erhöhte Konzentrationen auf der Straße (über eine Länge von 150 Meter) gemessen. Nach weiteren Maßnahmen der EVF und einer weiteren Besprechung mit den Verantwortlichen der EVF konnte die Feuerwehr um 02.20 Uhr einrücken.

Einsatz 03-2017 04:43 Uhr
Im Bereich der Heidenheimer Str. wurden brennende Mülleimer gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten Anwohner schon Löschmaßnahmen eingeleitet. Die Feuerwehr musste nur noch Nachlöscharbeiten durchführen.